Tibetischer Schamane in Nepal

Nyima Dhondup ist einer der letzten tibetischen Schamanen in der Welt und der letzte lebende Schamane dieser Art in Nepal. In der tibetischen Sprache wird ein Schamane als Lhapa bezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Lhapa Nyima Dhondup wurde in Bungpa, Kepyang im nördlichen Teil Tibets geboren. Im Alter von 13 Jahren trat der Gott Thang La zum ersten Male in seine Seele und im Alter von 25 Jahren wurde Nyima Dhondup durch Seine Heiligkeit Sakya Trizin Gongma Rinpoche als Schamane anerkannt, der die Kraft des Gottes Thang La besitzt. Von Seiner Heiligkeit erhielt er als Geschenk seinen ersten Spiegel (genannt Mälong in der tibetischen Sprache) und bekam ebenso die Erlaubnis Heilungszeremonien durchzuführen. Durch diesen Spiegel tauschen Nyima Dhondup und der Gott Thang La ihre Seelen aus, so daß der Körper des Schamanen die Menschen mit der Kraft des Gottes von ihren Leiden befreien kann.

Nyima Dhondup’s Website & Blog in dt. Sprache

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Mustang


Tolle Bilder eines US-Photografen aus der entlegenen Region Mustang, nahe der Tibetischen Grenze, dem ehemaligen Königreich Lo, das bis vor wenigen Jahren für westliche Besucher nicht zugänglich war. Heute sind Besuche und auch Treks möglich.

Bilder auf Boston.com
(Photo © Taylor Weidman / The Vanishing Cultures Project)

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Bisket Jatra Festival in Bhaktapur

- 9. April 2012 -

Jedes Jahr, um das Nepali Neujahrs-Fest herum, findet in der mittelalterlichen Stadt Bhaktapur, ca 15km westlich von Kathmandu, innerhalb des Kathmandu Tals, das ausgelassene und farbenfrohe Bisket Jatra Festival statt.

Auf zwei Sänften werden Figuren des Hindu-Gottes Bhairava und Göttin Bhadrakali durch die Stadt getragen, die dann symbolisch miteinander kollidieren, um die Vereinigung des Männlichen und Weiblichen darzustellen und Fruchtbarkeit für das neue Jahr zu bringen. Yomaris, ein speziell vom Newar-Volk für das Neujahrsfest gebackener Reiskuchen werden von Häusern in Richtung des Balkumari-Tempels geworfen, während die Menschen auf der Strasse versuchen diese zu fangen. Es heißt, jeder, der einen fängt, wird bald einen Sohn bekommen.

Ein hoher Pfahl, von dem zwei lange kunstvoll verzierte Tücher hängen, wird auf einem Platz aufgestellt und am Ende des Festivals gestürzt. Die Tücher symbolisieren zwei Schlangen, die – so die Legende – jeden Freier der Prinzessin der mittelalterlichen Königsfamilie vor der Hochzeit töteten. Ein besonders schlauer angehender Gemahl wartete die ganze Nacht und tötete die Schlangen, als sie sich aus der Nase der schlafenden Prinzessin schlängelten. Die Schlangen wurden auf einem langen Pfahl dem Volk präsentiert; dieser Tat und dem Sieg über die bösen Schlangen wird noch heute mit den beiden Tüchern gedacht.

Das Bisket Jatra Festival in Bhaktapur findet fast zur gleichen Zeit statt, wie das national gefeierte Neujahrfest (13. – 14. April 2012), an dem Familien zusammen kommen, die Älteren die Jüngeren mit Tika (ein roter Segenspunkt auf der Stirn) segnen und gemeinsam gegessen und gefeiert wird.

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Jahrestag der Flucht des Dalai Lama im Jahr 1959 nach Indien

- 31. März 2012 -

Jedes Jahr kommen tausende Tibetische Flüchtlinge über die Grenze – zum Teil unter schrecklichen Umständen – nach Nepal; viele bleiben, viele versuchen in Dharamsala, Indien, ein ‘normales’ Leben zu leben.

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Ghode Jatra Festival

- 23. März 2012 -

Gestern, am Neumond des Monats Chaitra im Nepali Kalender, wurde auf dem Tundikhel Platz im Zentrum Kathmandu’s das Ghode Jatra Festival gefeiert. Das ‘Pferde-Festival’, beigewohnt von von Nepals Präsident Dr. Ram Baran Yadav, Vize-Präsident Parmananda Jha und anderen Politikern wird jährlich mit einer Parade und Vorführungen einer Vielzahl von Kunststücken und traditionellen Spielen mit Pferden abgehalten.

Der Legende nach wird der Sieg über den Dämonen Gurumapa gefeiert, der das Kathmandu Tal in Angst und Schrecken versetzte. Um sicher zu gehen, dass der Geist des Dämonen weiter Ruhe gibt, wird auf dem Tundikhel Platz – auf dem seine Überreste liegen sollen – einmal im Jahr mit vielen Pferdehufen über ihn getrampelt.

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Losar, Tibetisch Neujahr

- 23. Februar 2012 -

In diesen Tagen wird in den tibetischen Gemeinden in Tibet und der ganzen Welt das Neujahrsfest – der wichtigste Feiertag – Losar (übersetzt: Lo = Jahr, Sar = Neu) gefeiert. Für viele im Exil lebende Tibeter wird dies zum Zusammentreffen von Familien und Landsleuten genutzt. Auf Grund des Mond-Kalenders findet Losar nicht jedes Jahr am gleichen Termin statt.

In vielen Familien und Klöstern finden schon Tage im Voraus Meditationen, Lesungen und Pujas (Zeremonien) statt. Schulden werden beglichen, Streit wird beigelegt, Häuser werden frisch gestrichen und die Familie wird mit neuer Kleidung ausgestattet.

Losar wird 15 Tage lang gefeiert, die Hauptfestivitäten finden in den ersten drei Tagen statt. Am ersten Tag werden, in erster Linie im Kreise der Familie, in einem Tsog-Puja den Buddhas Speisen dargeboten. Am zweiten Tag werden große Thankas (sakrale Stoffbilder) aufgehängt und es finden Cham-Tänze statt. Der dritte Tag ist geprägt von Feiern in der Öffentlichkeit, es wird getanzt und Chang (Gerstenbier) getrunken.

Losar wird in der Yolmo, Sherpa, Tamang und Bhutia Kultur, sowie in Bhutan, gefeiert.

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Tamu Lhosar, das Neujahrsfest der Gurung

- 30. Dezember 2011 -

Dem Mond-Kalender nach, findet am 30. Dezember das Neujahr der Gurung, Tamang, Magar und anderer Bergvölker statt.

Freunde und Familien kommen zusammen, Kloster werden festlich dekoriert, jedes Haus wird mit einer Flagge geschmückt. In Kathmandu werden im Zentrum der Stadt auf dem Tundikhel farbenfrohe Zelte aufgebaut, Musik gespielt, Menschen strömen zusammen.

Das Volk der Gurung, auch Tamu genannt, ist im 6. Jahrhundert – ähnlich wie die Sherpa, Tamang, Magar und andere – aus der Mongolei in der Bergregionen von Nepal gekommen. Ihre Vorfahren waren Anhänger der (schamanistischen) Bön Religion, die später zum Tibetischen Buddhismus konvertierten. Sie leben in erster Linie im Nord-Westen des Landes, speziell in der Gandaki Zone, sowie im Manang Distrikt um die Annapurna Bergkette herum.

Viele der Völker Nepals haben ihr eigenes Neujahrsfest, im Gegensatz dazu ist im offiziellen Nepali Kalender der erste Tag des Monats “Baisakh” der Start des neuen Jahres. Nepali Neujahr, “Navavarsha”, fällt entsprechend meist in die zweite Aprilwoche. Der Tag ist ein landesweiter Feiertag und wird allgemein für Picknicks oder ähnliche Ausflüge genutzt.

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Heißer Tongba im kalten Winter

- 23. Dezember 2011 -

Sogar Yetis läuft das Wasser um Mund zusammen, wenn sie im Winter um die Häuser in den Bergen des Himalaya ziehen, auf der Suche nach dem süßen, leicht berauschenden Tongba – zumindest der Legende nach.

Tongba ist ein auf Hirse basiertes alkoholisches Getränk, Tradition der Einheimischen Kiranti im Osten Nepals, sowie anderer ethnischer Gruppen in den Bergregionen von Tibet, Bhutan und der Indischen Regionen von Darjeeling und Sikkim. Für die Limbu Menschen der Kiranti ist es viel mehr als nur ein selbst hergestelltes Getränk. Dort symbolisiert es “Izzat”, Respekt; Tongba in einem Limbu Haus angeboten zu bekommen, bedeutet, die Gastgeber bringen dem Gast höchsten Respekt entgegen.
Hirse wird seit der auf Landwirtschaft basierenden frühsten Zivilisation als das wichtigste Getreide in der Limbu-Gemeinschaft angesehen, der Name für Hirse “Mangtak” bedeutet übersetzt ‘Gottes Speise’. Tongba hat große kulturelle und religiöse Bedeutung, in allen Kirati und Limbu Ritualen und Zeremonien von Geburt bis Todesfall spielt Tongba eine Rolle.

Zur Zubereitung von Tongba wird die Hirse wird geschält, gekocht und, wenn erkaltet, eine Hefekultur hinzugefügt. Nach einer Ruhezeit von mehreren Tagen wird die Masse in großen Bambus-Behältern bis zu einem Monat fermentiert. Diese Mischung wird in der Kultur der Tibeter, Sherpa, Lepcha und Rai auch als Grundlage für ‘Chang’ verwendet.

Serviert wird Tongba, nachdem die Grundmasse mit kochendem Wasser aufgefüllt wurde, traditionell in Bambus Behältern mit speziell präparierten Bambus-Strohhalmen; heute vermehrt auch aus Aluminium-Gefäßen. Kochendes Wasser wird wiederholt nachgefüllt, die Mischung gibt auch nach drei- oder viermaligem Auffüllen noch ausreichend Geschmack ab.

Tongba ist ein sehr beliebtes Getränk im kalten Himalaya-Winter und hat seinen Weg schon längst in das, eher von der Newar-Kultur geprägte, Kathmandu-Tal und die Bars und Restaurants im touristischen Thamel gefunden.

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Nepals Gletscher schmelzen mehr als 20% in letzten 30 Jahren

- 7. Dezember 2011 -

Das ICIMOD (International Centre for Integrated Mountain Development) hat am 4. Dezember eine Studie mit Ergebnissen zu Klimawandel, Schnee- und Gletscherschmelze in Asiens Hindu-Kush-Himalaya Region veröffentlicht. Die Organisation weist auf die extreme Vulnerabilität dieser Region hin und die aus dem Klimawandel entstehende Gefahr für Millionen von Menschen in den Bergen sowie 1,3 Milliarden Menschen, die in Asiens großen Flussbecken leben.

Durch den Klimawandel geraten die Regen- und Trockenzeit durcheinander, in der Regenzeit gibt es kaum noch Regen, im Winter fällt oft Regen statt Schnee. Die Gletscher ziehen sich bis zu 70cm pro Jahr zurück. Durch das Abschmelzen der Gletscher entstehen Gletscherseen, deren Wasserspiegel stetig steigt und so drohen gewaltige Fluten abwärts zu stürzen.

Laut Experten hat Nepal mehr als 2300 Gletscherseen, es besteht bei mindestens 20 die Gefahr, dass sie überlaufen, was gravierende Auswirkungen auf das Leben von Menschen bis ins Flachland haben könnte.

 

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Lumbini Jahr 2012

- 2. Dezember 2011 -

Nepals Premierminister Baburam Bhattarai kündigte gestern offiziell das ‘Lumbini Jahr 2012′ an, er lud die Welt ein, gemeinsam für eine friedliche Gesellschaft im Sinne der Botschaft Buddha’s aktiv zu werden.

Buddha wurde in Lumbini als Siddhartha Gautama geboren und gründete später als Buddha Gautama die buddhistische Tradition. Seine Lehren, so Bhattarai, richten sich gegen Hungersnot, Terrorismus, Hass, Krieg und Intoleranz und für beständigen Frieden in den Menschen und der Welt.

Lumbini liegt im südlichen Nepal, nahe der Indischen Grenze. Der als heilig angesehene Ort ist seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe und beherbergt eine Vielzahl von historischen Klostern, Tempeln und Stätten aus der Zeit vor, während und nach Buddha’s. Tausende von Pilgern aus dem In- und Ausland besuchen täglich die Geburtsstätte des Lord Buddha und verrichten Zeremonien mit Gesängen und Meditationen.

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